Vitamine, Mineralien und Spurenelemente: Mikronährstoffe einfach erklärt

 

Die Mikronährstoffe – im Bereich Gesundheit und Ernährung eines der komplexesten Themen überhaupt. Wahrscheinlich kann Dir selbst ein Ernährungswissenschaftler mit Jahrzehnten Erfahrung nicht zu jedem Vitamin, Mineralstoff und Spurenelement sagen, wofür es gut ist.

Vielleicht ist gerade die Komplexität des Themas der Grund dafür, dass sich kaum jemand mit Mikronährstoffen auseinandersetzt. Jedenfalls macht es für uns den Anschein, als ob fast niemand wüsste – nicht mal die Ernährungsbewussten unter uns – was Mikronährstoffe genau sind.

Zugegeben, auch wir können die nicht die Funktion von jedem Vitamin aus dem „effeff“ runterrattern. Dafür können wir Dir grundlegend und möglich verständlich erklären, was Mikronährstoffe eigentlich sind. Wenn Du das nächste Mal jemanden einen Apfel essen siehst, kannst Du auf jeden Fall mit etwas Fachwissen punkten! ;)

 

Der Unterschied zwischen Makro- und Mikronährstoffen

 

Wie Du bestimmt weißt, unterscheiden wir grundsätzlich zwei Gruppen von Nährstoffen: Die Makro- und die Mikronährstoff. Während die Makronährstoffe als Bausteine und Energielieferanten fungieren, sind Mikronährstoffe eher für einen ungehinderten Ablauf von verschiedenen Stoffwechselprozessen zuständig, wie zum Beispiel dem Muskelaufbau oder der Immunabwehr.

 


 

Wir vergleichen Nährstoffe auch gerne mit einer Baustelle: Eiweiß ist als Grundlage jeder Baustelle als Baumaterial zu betrachten, aus dem die Bauarbeiter – in unserem Vergleich die Kohlehydrate und Fette – letztendlich das Haus errichten. Allerdings braucht es auch jemanden, der den Bauarbeitern sagt, wo es lang geht. Hier kommen die Architekten und Ingenieure ins Spiel – unsere Mikronährstoffe.

 


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Du achtest auf Deine Figur, willst aber auch ausreichend Mikronährstoffe zu Dir nehmen? Frische Beeren haben kaum Kalorien und liefern wertvolle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente und sind ein perfekter Snack für zwischendurch.

 

Die Meisten zählen nur Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zu den Mikronährstoffen. Streng genommen kennen wir aber noch drei weitere Vertreter, sodass wir insgesamt zwischen sechs verschiedenen Gruppen von Mikronährstoffen unterscheiden:

  • Vitamine
  • Mineralien
  • Spurenelemente
  • Sekundäre Pflanzenstoffe
  • Aminosäuren
  • Essentielle Fettsäuren


Sekundäre Pflanzenstoffe finden wir vor allem in grünem Gemüse, wie zum Beispiel Spinat, Brokkoli oder Rosenkohl. Hierbei handelt es sich um die am schlechtesten erforschten Mikronährstoff, dem trotzdem einige extrem gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden.

Zu Aminosäuren und essentiellen Fettsäuren solltet Ihr wissen, dass diese einfach nur aufgespaltenes Fett und Eiweiß sind. Hiervon gibt es natürlich viele verschiedene, wovon Dein Körper jedoch nur einige selbst herstellen kann. Bei den Amino- und Fettsäuren, wo dass nicht der Fall ist, sprechen wir von „essentiell“.

Der größte Unterschied zu Makronährstoffen ist, dass Mikronährstoffe Deinem Körper keinerlei Energie zur Verfügung stellen. Dafür verbraucht die Verwertung von Mikronährstoffen – im Gegensatz zu den Makros – aber auch Energie.

Vitamine: Der Motor Deines Stoffwechsels

 

Vitamine sind grundsätzlich als lebenswichtige Nährstoffe zu verstehen, die notwendig für eine ungehinderte Funktion Deines Körpers sind. Da sie einen maßgeblichen Einfluss auf Deinen Stoffwechsel haben – also die Fähigkeit Deines Körpers, die zugeführten Nährstoffe auch zu verwerten – sind sie auch sehr entscheidend für Dein körperliches Wohlbefinden.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen. Denn die Wasserlöslichen, wie zum Beispiel alle B-Vitamine (außer Vitamin-B-12) sowie Vitamin-C kann Dein Körper nicht langfristig speichern. Du musst Sie im besten Fall täglich über die Nahrung aufnehmen.

 


 

Wasserlösliche Vitamine sind als sogenannte Coenzyme ein wichtiger Bestandteil der Energiegewinnung sowie der Regulierung von unwillkürlichen körperlichen Funkionen.

 


 

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen zum Beispiel Vitamin A, D, E und K. Diese kann Dein Körper problemlos abspeichern, weshalb hier ein Mangel eher unüblich ist. Dafür besteht hier die Gefahr einer Überdosierung, die zum Beispiel Übelkeit und Erbrechen verursacht. Mit herkömmlichen Nahrungsmitteln ist das aber kaum zu schaffen.

 


 

Fischöl-Kapseln enthalten oft Vitamin-E als Konservierungsmittel. Dieser Nährstoff in mehr als ausreichend in unserer alltäglichen Ernährung enthalten. Daher kommt es hier häufig zur Überdosierung. Falls Du Omega-3-Kapseln supplementierst, solltest Du auch darauf achten, dass diese ausschließlich Fettsäuren enthalten. Falls Du mehr zu Omega-3 wissen willst, schau doch mal auf einem unserer älteren Artikel vorbei. Empfehelnswerte Omega-3's findest Du hier.


 

Fettlösliche Vitamine funktionieren in Deinem Körper so ähnlich wie Hormone. Sie fungieren also als Botenstoffe und sind vereinfacht gesagt für die Übertragung von Informationen/Signalen zuständig.

Zu den wichtigsten Vitaminen zählen:

Vitamin A: Sehkraft
Vitamin C: Immunsystem
Vitamin E: Schutz vor freien Radikalen
Vitamin D: Unterstützung der Aufnahme von Kalzium, Phosphor und Vitamin A
Vitamin K: Regulierung des Kalzium-Haushalts
Vitamin B12: Unterstützung des Eiweißstoffwechsels

 

Mineralien und Spurenelemente: Vitamine von einer anderen Mutter

gemüse, vitamine, brokkoli.
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Die Mineralstoffe sind quasi der kleine Bruder der Vitamine. Der grundlegendste Unterschied ist, dass diese nicht organischen- (körpereigen/ von Hause aus im menschlichen Körper zu finden), sondern anorganischen Ursprungs sind. Außerdem brauchst Du zur Deckung Deines täglichen Bedarfs nur extrem geringe Konzentrationen an Mineralstoffen.

Mineralien und Spurenelemente sind im Bezug auf ihre Funktionen sehr ähnlich, weshalb wir sie auch in einem Abschnitt zusammenfassen. Grundsätzlich sind sie vor allem für die Regulation des Wasserhaushalts und von verschiedenen Stoffwechselprozessen zuständig. Außerdem sind sie an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts sowie an der Bildung von verschiedenen Hormonen und Enzymen beteiligt.

Auch ein Mangel an Mineralstoffen kann sehr dramatische Auswirkungen haben und im schlimmsten Fall bis zum Tod führen. Eisen ist beispielsweise besonders bei Schwangeren prädestiniert für Mangelerscheinungen.

 

 

Zu den wichtigsten Mineralstoffen zählen:

  • Zink: Unterstützung von Eiweißstoffwechsel und Immunsystem
  • Eisen: Unterstützung von Sauerstofftransport und Blutbildung
  • Magnesium: Unterstützung der Muskelfunktion
  • Calcium: Erhalt und Aufbau der Knochen benötigt

 

Die Bedeutung von Mikronährstoffen für Sportler

 

Da sich unser Blog natürlich vor allem um Fragen und Bedürfnisse von uns Sportsfreunden dreht, möchten wir natürlich noch ein paar Worte dazu erwähnen, wie wichtig Mikronährstoffe für Sportler sind. Kurz: Extrem wichtig.

Jeder, der regelmäßig Sport treibt und vielleicht sogar nah an seine eigenen Leistungsgrenzen geht, erhöht dadurch seinen Bedarf an Vitaminen Mineralien und Spurenelementen enorm. Vor allem die „Hantelschwinger“ unter uns neigen häufig dazu, viel zu viel Augenmerk auf die Makros zu legen. Meistens stehen zwar auch Obst und Gemüse auf dem Speiseplan, aber leider in zu niedrigen Mengen.

Wie bereits erwähnt, kann ein Mangel wirklich sehr unangenehme Folgen haben. Daher appellieren wir an DICH, auf Deinen Nährstoffbedarf zu achten und falls nötig auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

 

 

Da sich unser Blog natürlich vor allem um Fragen und Bedürfnisse von uns Sportsfreunden dreht, möchten wir natürlich noch ein paar Worte dazu erwähnen, wie wichtig Mikronährstoffe für Sportler sind. Kurz: Extrem wichtig.

Jeder, der regelmäßig Sport treibt und vielleicht sogar nah an seine eigenen Leistungsgrenzen geht, erhöht dadurch seinen Bedarf an Vitaminen Mineralien und Spurenelementen enorm. Vor allem die „Hantelschwinger“ unter uns neigen häufig dazu, viel zu viel Augenmerk auf die Makros zu legen. Meistens stehen zwar auch Obst und Gemüse auf dem Speiseplan, aber leider in zu niedrigen Mengen.

Wie bereits erwähnt, kann ein Mangel wirklich sehr unangenehme Folgen haben. Daher appellieren wir an DICH, auf Deinen Nährstoffbedarf zu achten und falls nötig auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

 

Vielen Dank für's lesen

 

 

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