Die fünf wichtigsten Diätformen

 

Na, wie viele Diäten hast Du schon ausprobiert? Bei uns waren es eine ganze Menge. Ist ja auch kein Wunder, bei den vielen Diätformen, die es heutzutage gibt.

Neigst Du auch dazu, bei den unzähligen Gesundheits- und Abnehmversprechen schnell den Überblick zu verlieren? Das können wir gut nachempfinden. Deshalb möchten wir Dir im folgenden Beitrag die wichtigsten Diätformen auf einen Blick erklären. Hoffentlich kannst Du dadurch etwas leichter abwägen, welche am besten für Dich geeignet ist.

 

Was ist eine Diät?

 

Laut einem ziemlich weit verbreiteten Irrglauben ist Diät gleich „essen zum Abnehmen“. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn grundsätzlich ist eine Diät nicht mehr als eine geplante Ernährungsweise, mit der ein bestimmtest Ziel verfolgt wird.

Gewichtsverlust ist allerdings nur eines von vielen Zielen. Diäten können auch eine Gewichtszunahme (Muskeln oder Fett) sowie eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zum Ziel haben. Auch der Erhalt oder die Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit können mit Diäten angestrebt werden.

Du merkst also, „Diät“ ist ein sehr breit gefächerter Überbegriff, der heutzutage einfach irrtümlich mit Abnehmen gleichgesetzt wird. „Ernährungsform“ würde an dieser Stelle besser passen.

 

Diese fünf Diätformen solltest Du kennen

 

Mittlerweile gibt es unzählige Diätformen, von denen jede wiederum ihre eigenen Unterformen hat. Hier den Überblick zu behalten – dass kannst Du uns glauben – ist wirklich nicht leicht. Aber zum Glück musst Du dass auch nicht. Grundsätzlich reicht es, die wichtigsten Formen und deren Unterschiede zu kennen.

  • High-Carb-Diät
  • Low-Carb-Diät
  • (Paleo-Diät)
  • Trennkost-Diät
  • Stoffwechsel-Diät


Jede dieser Diätformen kann – mit dem nötigen Hintergrundwissen und bei richtiger Anwendung – sehr effektiv und sinnvoll sein. Im folgenden Abschnitt erklären wir Dir die einzelnen Diäten etwas genauer.

 

Die High-Carb-Diät

Fünf Diätformen, die Du auf jeden Fall kennen solltest!
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Wenn das Wort „High“ im Namen einer Diätform vorkommt, kannst Du Dir sicher sein, dass Du auf irgendetwas fast vollständig verzichten musst. Dafür kannst Du von etwas anderem aber mehr essen.

Im Falle der High-Carb-Diät deckst Du mindestens 50 % Deines Tagesbedarfs über Kohlenhydrate. Es gibt jedoch viele Unterformen und auch High-Carb-Diäten, die 70 % Kohlenhydrate oder mehr empfehlen. Bei allen ist es jedoch wichtig, vor allem komplexe Kohlenhydrate aus Gemüse oder Vollkornprodukten zu verzehren. Ziel ist es, den Körper konstant und langfristig mit Energie zu versorgen.

Die Idee hinter der High-Carb-Diät ist, nur so viel Fett zu konsumieren, wie der menschliche Körper unbedingt braucht, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen. Denn mit 9 Kalorien hat Fett mehr als doppelt so viele Energie, wie Kohlenhydrate oder Eiweiß.

Vergiss aber nicht, dass Fett ein lebenswichtiger Nährstoff ist, ohne den Dein Körper nicht funktionieren kann. Der Gesundheitsaspekt von Diätformen, bei denen Du auf viel verzichten musst, ist immer etwas fragwürdig – vor allem, wenn es essentielle Nährstoffe sind.

 

Low-Carb-Diät

 

Die Low-Carb-Diät beruht auf der Annahme, dass Fette eigentlich der bevorzugte Energielieferant des Menschen sind. Schauen wir uns die Ernährung unserer Urvorfahren an, die hauptsächlich Fleisch, Nüsse, Wurzeln oder Beeren gegessen haben, ist dass auch gar nicht so abwegig.

Bei einer Low-Carb-Diät deckst Du Deinen täglichen Bedarf zu mindestens 50% über Fett. Auch hier können die Empfehlungen stark variieren. Bei der ketogenen Diät – einer speziellen Form der Low-Carb-Diät – verzichtest Du sogar fast vollständig auf Kohlehydrate.

Das Ziel ist es, den Körper in einen anderen Prozess der Energiegewinnung zu zwingen. In der sogenannten „Ketose“ nutzt Dein Körper zu Energiegewinnung vor allem die Nahrungsfette, die er jedoch zuvor in Ketonkörper umwandeln muss. Diese kann Dein Körper aber nicht abspeichern, weshalb eine Gewichtszunahme während einer Low-Carb-Diät praktisch unmöglich ist.

Fette versorgen Deinen Körper außerdem sehr konstant mit Energie. Viele Anwender schwärmen davon, im Alltag fitter und konzentrierter zu sein. Das liegt unter Anderem auch daran, dass der Blutzucker nicht mehr ansteigt, wenn keine Kohlenhydrate konsumiert werden.

 

(Paleo-Diät)

 

Die Paleo-Diät setzen wir in Klammern, weil es sich hierbei eigentlich um eine Form der Low-Carb-Diät handelt. Da diese momentan aber sehr beliebt ist und es sich ohne Frage um eine sehr spezielle Ernährungsform handelt, darf sie in unserem Beitrag natürlich nicht fehlen.

Bei der Paleo-Ernährung geht es darum, die Ernährungsweise unserer steinzeitlichen Vorfahren nachzuahmen. Der Grundgedanke ist, zu unserer natürlichen, instinktiven Ernährung zurückzufinden. Auf den Teller kommen also vor allem Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse, Obst und Gemüse. Verboten sind alle industriell verarbeiteten Lebensmittel – dazu gehören auch Getreideprodukte.

Merke: Bei der Paleo-Diät kannst Du alles essen, was so auch in der Natur zu finden ist.

 

Stoffwechsel-Diät

 

Von Stoffwechseldiäten hört man immer wieder die tollkühnsten Versprechungen. Angeblich sollen innerhalb von wenigen Wochen zehn Kilo Fett und mehr schmelzen. Das wagen wir zwar zu bezweifeln, aber trotzdem können Stoffwechseldiäten recht effektiv sein.

Anders als bei den bereits genannten Ernährungsformen, geht es bei Stoffwechsel-Diäten fast immer darum, Körperfett zu verlieren. Dazu soll der Kalorienverbrauch des Körpers allgemein angehoben werden, was durchaus möglich ist.

Dazu haben wir jedoch schon ein kompaktes E-Book verfasst, das Du Dir hier kostenlos runterladen kannst. Viel Spaß damit!

 

Die Trennkost-Diät

 

Bei Trennkost-Diäten geht es grundsätzlich darum, die Makronährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate voneinander getrennt, in unterschiedlichen Mahlzeiten einzunehmen. Dahinter verbirgt sich die These, dass der menschliche Körper mehrere Makronährstoffe gleichzeitig nicht optimal verdauen könne.

Als Ergebnis soll es durch die Mischkost angeblich zur Übersäuerung kommen, die entzündliche Prozesse, Übergewicht oder sogar Diabetes begünstigen kann.

Zu 100 % nachgewiesen ist das Ganze allerdings nicht. Schädliche Auswirkungen gibt es jedoch auch nicht. Falls Du Dich dafür interessierst, kannst Du es also bedenkenlos ausprobieren.

 

Fazit

 

Jede Diätform hat irgendwo ihr für und wieder. Wichtig ist, dass Du Deine bevorzugte Ernährungsform gut in Deinen Alltag integrieren und vor allem langfristig durchziehen kannst. Dann ist es egal ob Du Low-Carb, High-Carb oder Trennkost bevorzugst, es ist allemal besser, als gar nicht auf eine gesunde Ernährung zu achten.


 

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