Gewichtheberschuhe – sinnvoll oder völlig nutzlos?

 

 

 

 

Als Bodybuilder oder Kraftsportler braucht Du für den Einstieg keinerlei Zubehör – außer natürlich eine Mitgliedschaft im örtlichen Fitnessstudio. Es gibt allerdings eine ganze Reihe an kleinen Hilfsmitteln, die dir dein Leben im Studio maßgeblich erleichtern können.

 

 

 

Eines davon sind die viel angepriesenen Gewichtheberschuhe. Doch wann sind die eigentlich sinnvoll und wann kannst Du auch darauf verzichten? Das verraten wir Dir im heutigen Beitrag. Viel Spaß!

 

 

Gewichheberschuhe – harte Sohle und hoher Absatz

Wann brauche ich Gewichtheberschuhe?
Pinnen auf Pinterest ist ausdrücklich erwünscht! ;) Bildnachweis: andy_gin/ Adobe Stock

 

 

Gewichtheberschuhe zeichnen sich grundsätzlich durch zwei Faktoren aus:

 

 

  • Eine harte Sohle

  • und einen hohen Absatz.

 

 

Die Harte Sohle soll für einen möglichst stabilen Stand sorgen. Denn je weicher ein Untergrund ist, desto mehr müssen Deine Muskeln ausbalancieren, damit Du nicht das Gleichgewicht verlierst. Schuhe mit Luftkissen in den Sohlen sind zum Kreuzheben oder Kniebeugen also völlig ungeeignet. Gewichtheberschuhe sind allerdings eine gute Lösung für besagtes Problem.

 

 

 

Der etwas höhere Absatz soll eines der häufigsten Probleme im Prowerliftung- und Kraftsportbereich lösen – die mangelhafte Mobilität im Sprunggelenk. Die Wade und Achillessehne sind beim absoluten Großteil der Sportler verkürzt, was wiederum starke Einschränkungen in den Grundübungen Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken nach sich zieht.

 

 

 

In diesem Fall können Gewichtheberschuhe wirklich sehr praktisch sein. Falls Du gar keine Grundübungen machst oder über eine ausreichende Beweglichkeit im Sprunggelenk verfügst, kannst Du auch getrost darauf verzichten.

 

 

 

Bei vielen Sportlern ist es aus anatomischen Gründen nicht möglich, die Sprunggelenksmobilität zu verbessern. In diesem Fall stellen Gewichtheberschuhe oft die einzige Möglichkeit dar, eine gute Technik in den Grundübungen zu erlernen.

 

 


 

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Gewichtheberschuhe für Kniebeugen

 

 

Beim Kniebeugen zeigen sich die Bewegungseinschränkungen in den Sprunggelenken am häufigsten. Die Folge ist, dass die Betroffenen beim Beugen nicht mit den Knien vor die Zehen kommen. Das wird wiederum über die Hüfte ausgeglichen, was zu einer fehlerhaften Technik und einer enorm hohen Belastung auf der Lendenwirbelsäule führt.

 

 

 

Mit Gewichtheberschuhen erhöhst Du Deinen Spielraum in den Sprunggelenken genau um die Höhe des Absatzes – die von Modell zu Modell verschieden sein kann. Die meisten Sportsfreunde können so auch trotz mangelhafter Beweglichkeit im Sprunggelenk eine saubere Kniebeuge-Technik ausführen.

 

 

 

Wenn Du Dir zwei flache Gewichtsscheiben unter die Fersen legst, hast Du einen ähnlichen Effekt. So kannst Du überprüfen, ob Du von der Verwendung von Gewichtheberschuhen profitieren wirst.

 

 

Gewichtheberschuhe für's Kreuzheben

 

 

Egal ob konventionell oder sumo – zum Kreuzheben empfehlen wir grundsätzlich den Verzicht auf jegliches Schuhwerk. Falls du in deinem Fitnessstudio nicht barfuß bzw. in Socken trainieren darfst, gehen auch Barfußschuhe oder Sneakers mit sehr flacher Sohle – zum Beispiel Chucks.

 

 

 

Gewichtheberschuhe sind beim Kreuzeheben nur angebracht, wenn die Sprunggelenksmobilität wirklich sehr stark eingeschränkt ist. In diesem Fall solltest Du parallel zum Heben mit Gewichtheberschuhen auch an deiner Beweglichkeit im Sprunggelenk arbeiten.

 

 

Gewichtheberschuhe für's Bankdrücken

 

 

Das Bankdrücken wird zwar für gewöhnlich vor allem als Übung für die Brust gesehen, erfordert allerdings auch eine enorme Spannung im gesamten Körper. Als Verbindung zum Boden übernehmen die Füße dabei eine wichtige Rolle.

 

 

 

Für Deine Stabilität beim Bankdrücken ist es extrem wichtig, dass Deine Fersen fest auf dem Boden stehen, wobei Dich eine eingeschränkte Sprunggelenksmobilität extrem behindern kann. Aus diesem Grund kann der Einsatz von Gewichtheberschuhen auch für Deine Bankdrück-Leistung von Vorteil sein.

 

 

 

Unser persönlicher Favorit – Adidas Adipower

 

 

In der Kraftsport-Szene ist der Adipower wohl einer der am häufigsten getragenen Schuhe. An dieser Stelle wollen wir gar nicht viele Worte verlieren. Was Preis und Leistung betrifft, ist es für uns einfach der beste Gewichtheberschuh.

 

 

 

Besonders angenehm ist die Passform. Klingt wahrscheinlich nach leeren Floskeln, stimmt aber wirklich. Der Schuh sitzt seit dem ersten Tag bombenfest, erfüllt seinen Zweck und sieht auch ganz schick aus.

 


 

 

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Vielen Dank für's Lesen!

 

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