Ein grundlegendes Gesundheitsproblem

 

 

In unserem heutigen Beitrag soll es mal weniger um Fakten gehen. Denn heute möchten wir Dir von einem grundlegenden Problem berichten und in erster Linie zum Denken anregen. Denn das, was wir Dir gleich erzählen, beobachten wir fast jeden Tag.

 

Falsche Prioritäten

 

 

Jeder von uns investiert viel Zeit in Recherche. Sei es für das nächste Urlaubsziel, eine spannende Serie oder bestimmte Symptome, deren Ursache wir gerne wüssten – Google ist unser Freund. Immerhin umfasst die Suchmaschine mehr Wissen, als jede Bibliothek auf dieser Welt. Fraglich ist jedoch, wie sinnvoll wir dieses Wissen für uns nutzen.

Gerade was den Bereich Gesundheit und Ernährung angeht, ist die Wissenschaft schon recht weit und stellt Unmengen an frei zugänglichem Wissen zur Verfügung. Jeder kann sich dieses Wissen aneignen – wenn er nur möchte. Jeder Mensch sollte mit den Nährstoffen vertraut sein, die in seinen Lebensmitteln enthalten sind. Anderenfalls ist es kaum möglich, sich langfristig bewusst und gesund zu ernähren.

Verstehst Du, worauf wir hinaus wollen? Das „grundlegende Gesundheitsproblem“, von dem wir sprechen ist, dass viele Menschen das vorhandene Wissen über Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit einfach nicht nutzen, obwohl es uns im Internet wie auf dem Präsentierteller vorgesetzt wird.

Du könntest zehn Personen einen Teller mit Nudeln und Tomatensoße hinstellen und mit Sicherheit wüsste mehr als die Hälfte nicht, welche Nährstoffe dieses einfache Gericht ihren Körpern überhaupt liefert. Sie haben also auch keinen Anhaltspunkt, ob ein bestimmtes Gericht gesund oder zielführend ist. Ob die Ernährung gesund und ausgewogen ist, wird also mehr oder weniger dem Zufall überlassen.

Langfristig kann die Unwissenheit über die zugeführte Nahrungsmittel äußerst dramatische Folgen haben. Denn die unausgewogene Ernährung steht grundsätzlich im Verdacht, Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Alzheimer oder Krebs hervorzurufen.

Wir fänden es sinnvoll, Ernährungs- und Gesundheitsgrundlagen bereits in der Schulze zu vermitteln. Schließlich gibt es kaum ein Wissen, das einem Menschen von so hohem Nutzen sein kann, wie das Wissen über Ernährung und Gesundheit. Das sollte eigentlich auch in der Politik kein Geheimnis sein. Immerhin ist nur der gesunde Mensch ein wirklich nützliches Mitglied der Gesellschaft – natürlich nur aus politischer Sicht.


 

Fehlendes Bewusstsein für die eigene Ernährung

Ein grundlegendes Gesundheitsproblem.
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Essen hat heutzutage auch einen ganz anderen Stellenwert, als es noch vor 100 Jahren der Fall war. In der westlichen Welt sehen wir Essen nicht mehr als Mittel zum Zweck, sondern als vollwertiges Genussmittel. Jede Mahlzeit des Tages muss einfach unglaublich „lecker“ sein, wobei sich auch unser Verständnis für einen guten Geschmack stark gewandelt hat.

Vor der Zeit des Industriezuckers galten Äpfel und Bananen noch als Süßigkeiten – als etwas Besonderes. Im Vergleich zu Süßigkeiten der heutigen Zeit schmecken Äpfel und Bananen ja fast schon bitter, was sich natürlich auch auf unseren Geschmackssinn ausgewirkt hat. Die vielen Geschmacksverstärker und zuckerverseuchten Lebensmittel haben dazu geführt, dass wir natürliche Lebensmittel kaum noch schmecken.

Verzichte mal einen Monat lang auf alle industriell hergestellten Lebensmittel. Wenn Du jetzt einen Schluck Cola trinkst oder ein Paar Gummibärchen isst, wirst Du erstaunt sein, wie extrem Süß Du den Geschmack wahrnimmst.

Wir müssen unbedingt weg von dem Gedanken, dass Essen immer toll schmecken muss. Klar, der Geschmack spielt auch eine Rolle, aber in erster Linie sollten Lebensmittel vor allem eines: Gehaltvoll sein und die Nährstoffe liefern, die Dein Körper benötigt.

 

 

Überprüfe Dich selbst!

 

 

Wie ist das bei Dir? Weißt Du ganz genau, was Du täglich so zu Dir nimmst oder isst Du eigentlich eher Freestyle und hoffst, dass am Ende etwas Gutes dabei rauskommt? Zweiteres würden wir nicht empfehlen. Nutze lieber das Wissen, das Dir zur Verfügung steht.

Beginne am besten, Dich grundlegend über Nährstoffe zu informieren. Du musst nicht zu jedem Mikronährstoff die genauen Funktionen wissen. Es ist aber durchaus von Vorteil, zumindest die lebenswichtigen Nährstoffe zu kennen und zu wissen, wo sie zu finden sind. Auf unserem Blog haben wir bereits die wichtigsten Ernährungsgrundlagen für den Muskelaufbau erklärt. Vieles davon lässt sich auch auf einen ganz normalen Alltag übertragen.

Schau einfach mal auf Nährwertangaben Deiner Lebensmittel. Mit der Zeit prägen sich die Nährwerte Deiner Standard-Lebensmittel schnell ein und Du brauchst nicht immer wieder nachzusehen. Alternativ bietet sich auch eine der zahlreichen Tracking-Apps an. Wir können beispielsweise die App „Fat Secret“ empfehlen. Dort brauchst Du nur das jeweilige Lebensmittel eintippen und bekommst alle Makronährstoffe ausgespuckt.

Am Ende des Tages ist es entscheidend, dass wir langfristig zu unserem alten Bewusstsein zurückfinden, wo wir nur auf unseren Körper gehört haben und wussten, was uns guttut. Ob der primitive Steinzeitmensch unsere industriellen Lebensmittel wohl gegessen hätte? Denken wir nur an Analogkäse oder raffinierten Zucker. Vielleicht hätte der Urmensch ja instinktiv gewusst, dass diese „Lebensmittel“ nicht gut für Ihn sind. Uns ist der Instinkt verloren gegangen, wir müssen mithilfe unseres Verstandes abwägen, welche Lebensmittel gesund für uns sind und sollten dabei nicht immer alles glauben, was uns die Lebensmittelindustrie erzählt.

 

 

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