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Dünne Waden? – Das sind die drei häufigsten Ursachen

 

Die Waden stehen auf der Prioritätenliste der meisten Sportsfreunde nicht unbedingt weit oben – eher ganz unten. Dabei sind sie – gerade in der warmen Jahreszeit oder beim Tragen von engen Jeans – maßgeblich entscheidend für einen muskulösen Gesamteindruck. Das hast Du auch schon erkannt, aber Deine Waden wollen einfach nicht so richtig wachsen? Dann solltest Du nun aufmerksam lesen. Denn im folgenden Beitrag verraten wir Dir die vorherrschenden Gründe für ausbleibendes Waden-Wachstum.

 

Die Genetik

 

Die genetischen Faktoren sind für Viele ein kaum greifbarer Aspekt. In der Vorstellung vieler Hantelschwinger sieht das ungefähr so aus: „Hmm, meine Waden werden irgendwie nicht dicker. Dann lass‘ ichs halt. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, selbst einzuschätzen, wie gut das eigene Potenzial für dicke Waden wirklich ist. Denn in erster Linie geht es hierbei um die Länge des Muskels und die der Muskelsehne. Grundsätzlich gilt: Je kürzer der Muskel und je länger die Sehne, desto besser sind Deine Chancen richtig massive Waden aufzubauen. Hast Du hingegen einen langen Wadenmuskel mit kurzer Sehne, sehen die Erfolgsaussichten etwas schlechter aus. Das heißt aber keinesfalls, dass Du Deine Waden nicht zum Wachsen bringen kannst.

 

Hierzu ein kurzes Beispiel, dass sich grundsätzlich auf jede längliche Muskelgruppe übertragen lässt. Stell Dir einen Baumstamm vor. Wirkt der auf Dich eher lang oder dick? Klar, ein Baumstamm ist lang, was nicht automatisch ausschließt, dass er gleichzeitig auch relativ dick ist. Wenn wir nun ein Stück von diesem Baumstamm abschneiden, wirkt es wie? Genau: Deutlich dicker. Genauso ist es bei dem menschlichen Extremitäten. Je länger Deiner Arme und Beine sind, desto dicker müssen sie sein, um tatsächlich dick zu wirken.

 

Die Trainingsfrequenz

Die drei häufigsten Ursachen für dünne Waden.
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Ein weiterer Fehler, die viele Sportsfreunde im Wadentraining machen ist, den Waden Muskel mit allen anderen Muskelgruppen gleichzusetzen. Das . führt in der Regel dazu, dass die Unterschenkel einmal pro Woche trainiert werden – genau wie Brust, Rücken und Oberschenkel. Dabei wird meistens nicht berücksichtigt, dass es sich bei den Waden um eine vergleichsweise kleine Muskelgruppe handelt, die nach dem Training wesentlich schneller regeneriert und wieder belastbar ist, als zum Beispiel Deine Oberschnekl- oder Rückenmuskulatur. Du kannst Deine Waden problemlos dreimal pro Woche so richtig auslasten, ohne zu befürchten, dass Dein Körper mit der Regeneration nicht hinterherkommt. Viele erfahrene Athleten trainieren ihre Waden sogar in jeder Einheit – und zwar mit Erfolg.

 

Das Trainingsgewicht

 

Damit die Waden wachsen, musst Du sie richtig belasten. Bedenke: Wenn Du 80 Kilo wiegst, können 50 Kilo beim Wadenheben mit Nichten ein effektives Trainingsgewicht darstellen. Selbst blutige Anfänger können ihre Waden problemlos mit 100 Kilo+ trainieren. Deine Waden sind schließlich jeden Tag Deinem gesamten Körpergewicht ausgesetzt und haben sich schon längst daran gewöhnt. Wie bei allen Muskelgruppen, musst Du Deine Waden einer ungewohnten Belastung aussetzen, um eine entsprechende Anpassung zu erzwingen.

 

Der deutsche Strongman Dennis Kohlruss hat mal gesagt, dass seine Waden erst richtig gewachsen sind, als er angefangen hat, LKWs zu ziehen – die mehrere Tonnen wiegen.

Das Trainingsgewicht

 

Damit die Waden wachsen, musst Du sie richtig belasten. Bedenke: Wenn Du 80 Kilo wiegst, können 50 Kilo beim Wadenheben mit Nichten ein effektives Trainingsgewicht darstellen. Selbst blutige Anfänger können ihre Waden problemlos mit 100 Kilo+ trainieren. Deine Waden sind schließlich jeden Tag Deinem gesamten Körpergewicht ausgesetzt und haben sich schon längst daran gewöhnt. Wie bei allen Muskelgruppen, musst Du Deine Waden einer ungewohnten Belastung aussetzen, um eine entsprechende Anpassung zu erzwingen.

Fazit

 

Es kann sein, dass Du eine ungünstige Genetik hast und Deine Waden trotz aller Anstrengungen niemals so massiv werden, wie die von jemandem mit guter Genetik. Durch häufiges Training und schweres Gewicht kannst Du aber trotzdem das Beste aus der unliebsamen Muskelgruppe herausholen.

 

Vielen Dank Für's Lesen!

Vielen Dank lieber Sportsfreund, dass Du unseren Beitrag bis zum Ende gelesen hast. Auf unserem Blog warten noch viele weitere hilfreiche Infos auf Dich. Schau doch einfach mal rein! ;)


Bildernachweis: unpic/ Adobe Stock

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