Was bringt ein Gewichthebergürtel im Fitness- und Kraftsport?

 

Neben Supplements gibt es eine ganze Menge an Equipment für Fitness- und Kraftsportler. Da sind zum Beispiel die Gewichtheberschuhe, die wir auf unserem Blog bereits näher beleuchtet haben, oder der Gewichthebergürtel, mit dem wir uns heute beschäftigen. Im heutigen Beitragen erklären wir Dir, was so ein Gürtel bringt, welche unterschiedlichen Modelle es gibt und für wen sie sich eignen. Viel Spaß!

 

Der Gewichthebergürtel – Verletzungsprophylaxe und mentale Unterstützung

Der Gewichthebergürtel: Was er bringt und für wen er sich eignet, erfährst Du auf unserem Blog!
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Wenn Du in einem großen Gym trainierst, hast Du bestimmt auch schon ein paar schwere Jungs gesehen, die sich ihre Taille mit einem dicken Ledergürtel völlig zugeschnürt haben. Ob das wohl sinnvoll ist? In manchen Situationen schon. Genau genommen bei allen Übungen, wo Deine Lendenwirbelsäule unter großer Belastung steht. Dazu gehören vor allem schweres Kreuzheben, Kniebeugen, Überkopfdrücken oder auch schwere Bizeps-Curls.

Bei besagten Übungen ist es grundsätzlich wichtig, eine dauerhafte Grundspannung aufzubauen, bevor man mit der Ausführung beginnt. Dazu kommt eine sogenannte Pressatmung zum Einsatz. Du atmest so tief Du kannst in den Bauch ein und presst die Luft zusammen. So spannst Du Deine gesamte Rumpfmuskulatur an – also den unteren Buch- und Rücken sowie die seitlichen Bauchmuskeln, wodurch von allen Seiten gleichmäßiger Druck auf die Wirbelsäule ausgeübt wird. Das bietet Dir bei schweren Übungen einen zuverlässigen Schutz vor Verletzungen im Bereich des unteren Rückens.

Mit einem Gewichthebergürtel fällt es Dir deutlich leichter, besagte Grundspannung aufzubauen und über mehrere Wiederholungen zu halten. Wenn Du den Gürtel wirklich eng anlegst, dient er als Widerstand für Deine Rumpfmuskulatur. Stell Dir einfach vor, Du wolltest den Gürtel mit Deiner Bauchmuskulatur auseinander pressen. Dadurch spannst Du Deine Rumpfmuskulatur von allen Seiten gleichmäßig an.

Gerade wenn es an schwere Gewichte geht, kann ein Gewichthebergürtel sehr von Vorteil sein. Denn er kann das Risiko, dass Du Deine Grundspannung verlierst, dramatisch senken. Somit ist der Gewichthebergürtel grundsätzlich als Hilfsmittel zur Verletzungsprophylaxe zu verstehen. Für viele Sportsfreunde dient er aber auch als mentales Hilfsmittel – einfach als zusätzliche Sicherheit, die für mehr Fokus auf das Wesentliche sorgt.

Der Gewichthebergürtel sorgt auch für eine gewisse Entlastung Deiner Rumpfmuskulatur. Wenn Du immer mit Gürtel trainierst, könnte das langfristig dazu führen, dass Deine Rumpfmuskulatur abschwächt, was das Verletzungsrisiko beim schweren Training ohne Gürtel drastisch erhöhen würde. Wann Du so einen Gürtel einsetzt, solltest Du Dir also gut überlegen.

 

Welche Arten von Gewichthebergürteln gibt es?

 

Grundsätzlich unterscheiden wir zwei verschiedene Arten von Gewichthebergürteln. Für Hobby- und Fitnesssportler gibt es Gürtel aus dünnem Leder oder Neopren, die beim Training wenig stören und Dein Verletzungsrisiko im Bereich der Lendenwirbelsäule über das gesamte Training reduzieren. Oft kannst Du solche Modelle auch problemlos unter dem T-Shirt tragen.

 

Bei Amazon gibt es für knapp 30 Euro einen Gewichthebergürtel aus Neopren, der über einen Klettverschluss befestigt wird. Falls Du Dich für ein solches Modell entscheidest, solltest Du auf jeden Fall auf die passende Größe achten. Meistens gibt es die Dinger zwischen XS und XL.


Wenn Du sehr schwer trainierst und einen wirklich zuverlässigen Schutz brauchst, empfiehlt sich ein robustes Modell aus Leder. Solche Gürtel kannst Du extrem fest schnüren – was Du auch solltest. Durch Ihre Größe schränken Sie Dich in Deiner Bewegungsfreiheit aber extrem ein, sodass Du Sie nach jeder Wiederholung abnehmen musst.

 

Auf Amazon haben wir zum Beispiel dieses Modell aus Nubuk-Leder gefunden. Dieser Gürtel wird mit einem speziellen Hebelverschluss befestigt, den wir aus eigener Erfahrung empfehlen können, da sie sicher zu verschließen und leicht zu handhaben sind.

 


 

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Brauche ich einen Gewichthebergürtel?

 

Nein, brauchst Du grundsätzlich nicht. Wenn Deine Rumpfmuskulatur gut trainiert ist – was automatisch passiert, wenn Du immer an Deine Grundspannung denkst – kannst Du auch gut ohne Gewichthebergürtel schwer trainieren. Mit Gürtel ist das Verletzungrisiko aber etwas niedriger.

Für Bodybuilder kann ein Gewichthebergürtel besonders nützlich sein, um eine schmale Taille zu erhalten/ bekommen, was beim Bodybuilding sehr wichtig ist, um die Illusion der V-Form zu erzeugen. Mit eine Gewichthebergürtel schränkst Du Deine Rumpfmuskulatur in ihrem Wachstum ein, was natürlich dafür sorgt, das die Taille schmal bleibt.

Wer als Powerlifter oder Strongman maximale Leistungen abrufen will, verzichtet ebenfalls nicht auf den Gewichthebergürtel. Hier ist eine starke Rumpfmuskulatur allerdings extrem wichtig. Daher kommt der Gürtel meistens nur bei Maximalkraft-Versuchen zum Einsatz.

 

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